Kokosnuss getrocknet 32%

    Wichtigster Bestandteil des Teiges ist natürlich die Kokosnuss. Die Rezeptur besteht zu 30% aus natürlichem, getrocknetem Kokosfleisch aus streng zertifiziertem Anbau.

    Kokosfleisch ist sehr ballaststoffreich: zwischen 20 und 25 g pro 100 g. Zum Vergleich: Haferkleie hat ´nur´ 15g und Vollkornbrot 7-9 g

    Als „ballaststoffreich“ gilt ein Produkt laut EU-Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 wenn es mindestens 6 g pro 100 g enthält. Unsere Kokosschnitte übertrifft mit 20% pro 100g diesen Wert deutlich. Für eine normale Ernährung sind 10–30 g Ballaststoffe/Tag ideal (laut DGE)

    Oligofruktosesirup

    Mit 45% Anteil an Kohlenhydraten sind es gerade mal ca 5,0-5,5% Zucker – und die sind obendrein natürlich, also nicht zugefügt (Verordung (EG) 1924/2006.

    Glutenfreie Weizenstärke

    Wir verwenden ausschließlich glutenfreie Weizenstärke (Verordnung (EU) 828/2014)

    Feuchthaltemittel (Maltit)

    Zum Feuchthalten des Teiges verwenden wir eine kleine Menge vom diabetikergeeigneten, zahnfreundlichen Zuckeraustauschstoff Maltit. Es bindet Wasser, verhindert das Austrocknen und sorgt so für eine angenehme Textur. Es verlängert die Frische und Haltbarkeit und versüßt unseren Teig auch ein wenig.

    Süßungsmittel (Erythrit)

    Durch den Einsatz von Erythrit, welches 60-70% der Süßkraft von Haushaltszucker (Saccharose) aufweist, aber nahezu kalorienfrei und sogar für Diabetiker geeignet ist, sind die Kokosschnitten angenehm mild-süß. Es birgt auch kein Kariesrisiko, da es nicht von den Mundbakterien verstoffwechselt wird. Dieser Süßstoff ist allgemein sehr gut verträglich, insbesondere im Vergleich zu anderen Zuckeralkoholen wie Xylit oder Sorbit.

    Gründe: Es wird nahezu vollständig im Dünndarm resorbiert (ca. 90 %) – und gelangt kaum in den Dickdarm. Es wird unverändert über die Nieren ausgeschieden – es findet also keine Fermentation durch Darmbakterien statt. Bei übermäßigem Verzehr (> 30–50 g pro Tag) könnten leichte Verdauungsbeschwerden auftreten, aber da müsste man schon mehr als eine ganze Packung auf einmal verzehren.

    Verdickungsmittel (Xanthan)

    Der natürliche Mehrfachzucker Xanthan verhindert ein Zerbröseln unseres weichen Teiges. Xanthan wird durch Fermentation von z.B. Glukose mit dem Bakterium Xanthomonas campestris hergestellt. Es ist vegan und glutenfrei, hat einen neutralen Geschmack. Es ist sehr gut verträglich, da es nicht verstoffwechselt wird, sondern unverdaut durch den Verdauungstrakt wandert – ähnlich wie Ballaststoffe.

    Verdickungsmittel (Johannisbrotkernmehl)

    Zum glutenfreien Backen setzen wir das sehr bekömmliche, pflanzliche Johannisbrotkernmehl als Verdickungs- und Geliermittel ein. Damit können wir vollkommen auf tierische Geliermittel verzichten, sind also auch noch „Halal“.

    Es wird aus den Samen des Johannisbrotbaums gewonnen – ein mediterraner Baum, dessen Fruchtschoten auch als „Karob“ bekannt sind.  Es ist zudem ballaststoffreich, wird oft in Babynahrung eingesetzt.  Es wirkt durch die langkettigen Polysaccharide präbiotisch vegan und glutenfrei ideal für Allergiker.